Sie bestimmen die Garantie, KWS macht die Technik
Garantiebedingungen unterscheiden sich je Marke und Markt. KWS übernimmt Ihre Garantiepolitik deshalb nicht. Gemeinsam legen wir fest, welche Fehler wir selbstständig beheben dürfen, für welche Fälle zuerst Ihre Freigabe nötig ist und wann ein Akku zurückgeht, ersetzt wird oder einer anderen Route folgt.
Eine Route vom Händler bis zur Rücksendung
- Der Händler oder Servicepunkt meldet den Akku mit Ihrer Referenz an.
- Der Akku trifft über die Logistik ein, die wir mit Ihnen vereinbart haben.
- Wir registrieren den Akku und stellen die Diagnose.
- Das Ergebnis läuft über die Autorisierungsmatrix: Darf KWS das selbst beheben, oder entscheiden Sie?
- Wir führen die freigegebene Route aus.
- Der Akku durchläuft eine Endprüfung nach den Kriterien der Plattform.
- Der Akku geht zurück an den Händler, den Endkunden oder Ihren Hub.
- Die Fall- und Qualitätsdaten gehen zurück an Sie.
Mehr als nur Garantie
Dieselbe Route funktioniert auch für Akkus außerhalb der Garantie, für ältere Modelle und für Plattformen, die nicht mehr produziert werden. Herstellergarantie, bezahlten Service und die KWS-Garantie auf unsere eigenen Arbeiten halten wir administrativ und kaufmännisch getrennt.
Reparatur außerhalb der Garantie wird für Hersteller und Importeure auch ein gesetzliches Thema. Was die europäischen Regeln dazu sagen, lesen Sie auf unserer Seite zum Recht auf Reparatur.
Beginnen Sie mit einer Pilotserie
Eine neue Marke oder ein neuer Akkutyp startet am besten mit einer abgegrenzten Serie. Darin prüfen wir, was sich instand setzen lässt, welche Teile nötig sind, wie wir testen, wie die Logistik läuft und welche Daten Sie zurückhaben möchten. Erst danach richten wir eine dauerhafte Absprache ein. Lesen Sie mehr über die Pilotserie.
Berichte nach Absprache
Pro Fall können wir festhalten: Ihre Referenz, die Identität des Akkus, die Beanstandung, die technische Ursache, die ausgeführte Arbeit, das Ergebnis der Endprüfung und die gewählte Route.
Bei ausreichendem Volumen besprechen wir Fehlerkategorien und Trends. Das geht nur, wenn diese Daten von Anfang an strukturiert erfasst werden. Anmeldung und Nachverfolgung laufen über das B2B-Portal.
Aus der Praxis: Aftersales für Maxtron-Bikes
Die Winfield Vertriebs GmbH, das Unternehmen hinter Maxtron-Bikes, sendet defekte Kundenakkus an KWS. In neun aufeinanderfolgenden Monaten waren es 24 Aufträge mit 53 Akkus. Pro Akku melden wir zurück, was wir gefunden haben und was wir vorschlagen. Nach Freigabe führen wir es aus: von Sicherungen und Ladebuchsen bis zu Elektronik und Zellentausch.
Worauf Sie sich verlassen können
Eine Werkstatt
Diagnose, Reparatur, Zellentausch, Refurbished und Elektronik unter einem Dach
ISO 9001:2015
zertifiziert für die Reparatur und Überholung von Akkus
Vorgänge nach Referenz
derselbe Ablauf wie für Versicherer und andere Geschäftspartner
Häufig gestellte Fragen
Nein. KWS liefert die technische Diagnose und die Ursache. Sie entscheiden als Hersteller oder Importeur, ob es ein Garantiefall ist. Für Standardfehler können wir vorab eine Autorisierungsmatrix vereinbaren.
Ja, wenn der Partnerprozess so eingerichtet ist. Der Händler verwendet dann die vereinbarte Referenz.
Nein. Ob ein Akku instand zu setzen ist, hängt von Aufbau, Teilen, Software, Zustand und davon ab, was Sie als Marke zulassen. Deshalb beurteilen wir eine Plattform vorab.
Ja. Dieselbe technische Route lässt sich für bezahlte Aftersales nutzen. Garantie und bezahlter Service bleiben dabei getrennt.
Ja, wenn diese Daten im Partnerprozess erfasst werden. Pro Fall und bei ausreichendem Volumen auch regelmäßig pro Kategorie.
Eine Aftersales-Pilotserie für Ihre Batterieplattform?
Sagen Sie uns, um welche Plattform es geht und welche Fehlerbilder bei Ihnen zurückkommen. Sehen Sie sich auch unseren Ansatz für Hersteller und Importeure, BMS und Elektronik sowie Qualität und Sicherheit an.